Aufstehen für verfolgte Christen

Pfarrer i.R. Ernst Herbert
Ansprechpartner
Pfr. i.R. Ernst Herbert, Foto Eifler

Ökumenischer Arbeitskreis für Religionsfreiheit - ÖAR

Heinz Stengel, Richard Rupp
Ansprechpartner

Aufstehen für verfolgte Christen

Noch nie in der Geschichte wurden so viele Menschen um ihres Glaubens willen bedrängt und verfolgt wie in unserer Zeit. Viele sind auf der Flucht oder hinter Stacheldraht in Gefängnissen und Straflagern eingesperrt. Das Licht der Kerze erinnert an Jesus Christus, der auch für sie "Licht der Welt" ist. Das Licht der Hoffnung in der Dunkelheit von Verfolgung und Leid.

Der Einsatz für alle notleidenden Menschen ist wichtig - unabhängig von Hautfarbe oder Religion. Doch dürfen wir auch die Christen unter ihnen nicht vergessen. Dazu dienen untenstehende Informationen: Als Anregung, aufzustehen und die Stimme für sie zu erheben - und auch für sie zu beten.
 


Inhaltsverzeichnis


 

Neumarkter Friedensgebet

Herzliche Einladung zum Neumarkter Friedensgebet.
Fürbitte

  • für Krisen- und Kriegsgebiete
  • für benachteilgte Minderheiten (Religionsfreiheit)
  • für gesellschaftlichen Frieden in Deutschland/Europa

Eine Initiative des „Ökumenischer Arbeitskreis für Religionsfreiheit Neumarkt".

Die ökumenischen Friedensgebete sind jeweils am ersten Montag des Monats um 19 Uhr abwechselnd in allen Neumarkter Kirchen und Freikirchen.

Jahresplanung 2021
Änderungen vom März:
- Vortragsabend mit Yassir Eric findet nicht statt
- Ägypten-Länderabend muss corona-bedingt neu terminiert werden
 

Der Arbeitskreis (ÖAK)
Im Juni 2013 startete der Arbeitskreis für das Neumarkter Friedensgebet mit zehn Delegierten aus zehn Gemeinden bzw. Verbänden. Im Dezember 2020 gehören ihm 26 stimmberechtigte Personen an. 

Weitere Information zum ÖAR in Ökumene & Partnerschaft, Kontakt, siehe Ansprechpartner.


 

Bericht

Aufruf: „Geben wir den verfolgten Christen eine Stimme!“

Einsatz für Religionsfreiheit – Hilfe für verfolgte Christen“ unter diesem Motto stand am Samstag die Kundgebung des Ökumenischen Arbeitskreises Religionsfreiheit Neumarkt. Die Trommlergruppe „sound of life“ aus Nürnberg-Fürth hatte diese vor dem Rathaus eindrucksvoll mitgestaltet. Nach der Begrüßung durch Dekanin Christiane Murner schilderten Menschenrechtsreferent Berthold Pelster von “Kirche in Not”, der äthiopische Pfarrer Dawit Tessega  und der aus Bagdad stammenden Pastor Bassam Nicula die Situation bedrängter und verfolgter Christen in muslimischen und in kommunistischen Ländern wie in Irak, Indonesien, Nigeria, Äthiopien/Eritrea und China. Wie sie übereinstimmend sagten, sind Verfolgung, Vertreibung, Gewalt und Todesgefahr Gründe für deren Flucht nach Europa. Gleichzeitig riefen sie zum solidarischen Einsatz für die unterdrückten und verfolgten Christen und zum Gebet für sie auf: „Das sind unsere Brüder und Schwestern! Ihr seid die Stimme derer, die keine Stimme haben!

Dank sagten sie dem Arbeitskreis Religionsfreiheit Neumarkt mit Pfarrer i. R. Ernst Herbert an der Spitze für die erhaltene finanzielle Unterstützung. Peter Bolz und Christine Emmerling verlasen die Namen der 30 schlimmsten Verfolgerländer angeführt von Nordkorea. Somalia und Ägypten.

Die Teilnehmer konnten sich an zwei Unterschriftaktionen beteiligen, einmal für Raif Badawi aus Saudi Arabien und für Patriarchen Antonios III. aus Eritrea. Sie stehen wegen Ihres Glaubens und ihres Engagement für Menschenrechte und Meinungsfreiheit seit Jahren hinter Gittern bzw. unter Hausarrest.Gemeinsam mit Pfarrvikar Joseph Dantas vom Münster St. Johannes sprachen die Teilnehmer abschließed ein Fürbittgebet und das „Vater unser“, zunächst in deutscher Sprache und anschließend jeder in seiner jeweiligen Muttersprache. (nsf)

Kundgebungen

Beiträge zu den Kundgebungen


 

Newsletter und Stacheldrahtkerze

Herzliche Segenswünsche mit einem Wort von Bischof Bätzig:
Gott schenkt uns die Zeit unseres Lebens. Nutzen und gestalten wir sie – im Alltag, im Miteinander, im Gebet!

Einer trug unsere Last - Bildmeditation zu einem Linolschnitt von Bohdan Pivonka ansehen: www.pius.kirchgessner.de

Newsletter und Stacheldrahtkerze machen regelmäßig auf die Situation verfolgter und bedrängter Christen weltweit aufmerksam.

Newsletter "Bedrängte und verfolgte Christen"

Verfolgerland oder ein Thema - erscheint monatlich.

Newsletter Ausgabe 05-2022: Nordkorea
Newsletter Ausgabe 04-2022: Kirche in Not - Hört ihre Schreie
Newsletter Ausgabe 03-2022: China: Rote, graue und schwarze Christen
Newsletter Ausgabe 02-2022: Islamistische Gewalt Subsahara + Weltverfolgungsindex
Newsletter Ausgabe 01-2022: Antichristliche und antisemitische Hassverbrechen

Stacheldrahtkerze

"Stacheldrahtkerze" - Symbol für weltweit verfolgte und bedrängte Christen; erscheint monatlich zwei mal, enthält Kurzmeldungen zur Fürbitte.

Stacheldrahtkerze Ausgabe 15.05.2022 - Gefangener des Monats - China, Chen Yu
Stacheldrahtkerze Ausgabe 01.05.2022
Stacheldrahtkerze Ausgabe 15.04.2022 - Gefangener des Monats - Eritrea, Pastor Meron Gebreselasie
Stacheldrahtkerze Ausgabe 01.04.2022
Stacheldrahtkerze Ausgabe 15.03.2022 - Gefangener des Monats - Iran, Hadi Rahimi - Musterbrief
Stacheldrahtkerze Ausgabe 01.03.2022
Stacheldrahtkerze Ausgabe 15.02.2022 - Gefangener des Monats - China, Wang Xiaoguang + Yong Rongli - Musterbrief
Stacheldrahtkerze Ausgabe 01.02.2022
Stacheldrahtkerze Ausgabe 15.01.2022 - Gefangener des Monats - Nigeria, Luka Binniyat - Musterbrief
Stacheldrahtkerze Ausgabe 01.01.2022

Archiv der Newsletter und Stacheldrahtkerze

Musterbriefe zum Herunterladen: https://www.religionsfreiheit-igfm.info

Gruß mit einem Zitat unbekannter Herkunft:

Du hast drei Möglichkeiten im Leben:
aufgeben
nachgeben
oder alles geben.

 


 

Zum Nachlesen

Neumarkter "Bischofspredigt 2020" am 27.09.2020 mit Altbischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit aus Greifswald:

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt: Vortrag "Religionsfreiheit als Menschenrecht" am 19. Februar im Klostersaal

Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher: Bischofspredigt im Münster St. Johannes am 30. September 2018

Gebet, Fürbitte: