Persönliche Hilfe & Seelsorge

 

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Telefonseelsorge, Rufnummer kostenfrei: 0800 111 0 111

 

Seelsorge vor Ort

Im Krankenhaus, beim Elterngespräch in der Kindertagesstätte, im Seniorenheim, bei der Notfallseelsorge, in der Schulseelsorge oder im Leb-mit-Laden und in den Beratungseinrichtungen der Diakonie - in vielen Bereichen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neumarkt wird „seelsorgerisch“ gearbeitet.

 

Gemeindeseelsorge...

findet häufig im Zusammenhang mit gottesdienstlichen Kasualien wie Taufen oder Beerdigungen oder bei Geburtstagsbesuchen statt. So erzählt eine Pfarrerin: „Eine 90-Jährige ist gestorben. Kein problematischer Todesfall, doch ich war fast zwei Stunden beim Trauergespräch. Der Sohn bedankt sich am Ende, dass ich mir so viel Zeit nehme.“ Oder ein anderer Pfarrer berichtet: „Der Druck, unter dem die Familien stehen, ist manchmal enorm. Wenn ich zum Taufgespräch gehe, werden manchmal auch die Probleme mit den größeren pubertierenden Geschwistern und das Verhältnis zu den Großeltern thematisiert.“

 

„Ich kann nicht mehr…“

Die Seelsorge in unseren Gemeinden geschieht oft implizit, ohne dass sie immer gleich als solche erkennbar wäre: Da schüttet ein Schüler seiner Religionslehrerin das Herz aus, dort macht eine pflegende Angehörige ihrer Erschöpfung Luft.
Zwar kommt es vor, dass Gemeindeglieder ihre Pfarrerin oder ihren Pfarrer oder Diakon aufsuchen und ein vertrauliches Gespräch vereinbaren. Das ist aber eher die Ausnahme. Oft ergibt sich ein guter Rahmen für die Alltagsseelsorge am Rande eines Gesprächs, einer Veranstaltung. Und es geht darum, dass Menschen in verschiedenen Lebenssituationen einen Ansprechpartner suchen.

 

Für Sie da

Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Gemeinde ist an sich ein seelsorgerlicher Raum. Biblisch kann man diesen Raum beispielsweise mit dem Bild des Leibes Christi beschreiben: „Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.“ (1. Kor 12,26f)

Seelsorge in der Gemeinde hat den Auftrag und das Ziel, Menschen in allen Lebenslagen und jedem Lebensalter Begleitung anzubieten. Dazu bieten sich zu allererst die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinde an. Sie wollen Menschen in Krisensituationen, z.B. wenn es um Tod und Sterben geht, um Schuld und Vergebung, oder um Probleme in Freundschaft und Familie, beistehen. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und wahren das Beichtgeheimnis.

 

Nicht nur Profis

Seelsorge vor Ort wird nicht nur durch Pfarrerinnen und Pfarrer angeboten. Das allgemeine Priestertum, von dem das Neue Testament spricht, wird besonders in der Seelsorge deutlich. Manchmal mag es auch gut sein, sich an die anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde zu wenden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa im Besuchsdienst oder in der Notfallseelsorge sind offen für das, was Menschen mit ihnen teilen möchten, und orientieren sich wertschätzend und zugewandt an der Lebenssituation des Einzelnen; hier können Seelsorgegespräche entstehen.

 

Darauf können Sie sich verlassen

Die für den Seelsorgedienst beauftragten Ehrenamtlichen haben zwar nicht den gleichen Status wie die Pfarrerinnen und Pfarrer, halten aber auch die Verschwiegenheitspflicht ein.

Wir können Sie nur ermutigen, nehmen Sie dieses Angebot der Evangelischen Kirche wahr, und wenden Sie sich bei den Pfarrerinnen und Pfarrern oder Ehrenamtlichen an die Gesprächspartner, die Ihnen vertrauenswürdig scheinen.

 

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