Page 28 - Gemeindebrief 8 / 2021 der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Neumarkt i.d.OPf.
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 Es geht um die Honorierung der Arbeit von Pflegekräften
Der Welttag der Pflege
Ein Interview mit Beate Völkl, Bereichslei- tung im Martin-Schalling-Haus und Senio- renzentrum Pyrbaum.
Was bedeutet dieser Tag im Allgemei- nen und dann ganz konkret für Sie?
Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Er erinnert an den Geburtstag der britischen Kran- kenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.
Ich freue mich persönlich, dass durch die Einführung des „Tages der Pflege“ den Pflegerinnen und Pflegern wenigstens einmal jährlich Dank und Anerkennung geschenkt wird.
Es ist allerdings nach meiner Erfahrung und Einschätzung so, dass sich jeder ein- zelne von Haus aus nicht gerne mit pfle- gerischer Versorgung auseinandersetzen möchte, wenn er und sein persönliches Umfeld noch gesund und selbstständig sind. Somit wird diese Berufsgruppe erst dann von der Masse wahrgenommen, wenn die Gesundheit leidet und pflegeri- sche Versorgung notwendig wird.
Seit Corona wird sie endlich als systemre- levant betrachtet, wenngleich sie es vor- her auch schon war, aber drastische Ereig- nisse blieben seit dem 2. Weltkrieg aus.
Erst die Pandemie hat uns aufgezeigt, wie wichtig ein gut funktionierendes Gesund- heitssystem tatsächlich für den Erhalt der Gesellschaft ist. Ich hoffe sehr, dass diese Wertschätzung anhält.
   Seite 28 | WELTTAG DER PFLEGE
Zum Dank spendierte die evangeli- sche Gemeinde jedem Angestellten eine Flasche Duschgel. Was hat es mit diesem Geschenk auf sich?
Die Idee kam von Dekanin Murner und wir haben uns tatsächlich sehr darüber ge- freut, da Duschgel zwar ein Alltagsgegen- stand ist, aber absolut wichtig, notwendig und auch ein "Verbrauchsgegenstand" – also nichts, was als persönlicher Ballast in irgendeiner Schachtel verstauben könnte. Somit eine gelungene Überraschung. Ich möchte mich im Namen der Mitarbeiter noch einmal herzlich bei Dekanin Murner und der evangelischen Kirchengemeinde bedanken.
Manuela Ferstl






















































































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