Notfallseelsorge

Notfallseelsorge geschieht seit es Seelsorge gibt

Für wen ist die Notfallseelsorge da?

Notfallseelsorge ist da für Menschen in akuter Not. Opfer und Hinterbliebene, Angehörige, Vermisste ...

Wer macht Notfallseelsorge und was geschieht in der Notfallseelsorge?

Die Notfallseelsorge (NFS) wird in ökumenischer Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden ausgeübt. Oft arbeitet die NFS auch mit Kriseninterventionsteams (KIT) unterschiedlicher Hilfsorganisationen zusammen. So ist gewährleistet, dass die "psychosoziale Notfallversorgung" (PSNV) an jedem Tag rund um die Uhr zu erreichen ist.

Die PSNV wird in der Regel von Einsatzkräften der Rettungsorganisationen alarmiert und kümmert sich um Menschen, die in eine akute Krise geraten sind, z.B.: wenn ein geliebter Mensch verstorben ist oder nach einem Verkehrsunfall.

Als Notfallseelsorger helfen wir Menschen soweit es geht wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen, in dem wir:

  • mit den Betroffenen den Schrecken aushalten
  • helfen, Verwandte und Freunde herbei zu holen, die sie in der nächsten Zeit weiter begleiten
  • helfen die nächsten Stunden und Tage zu strukturieren, so dass sie sich wieder als handelnde Subjekte wahrnehmen

Unsere Einsätze dauern in der Regel zwischen zwei bis vier Stunden. Auf Wunsch vermitteln wir weitere Kontakte zu Hilfsdiensten und Gemeinden.

Die Koordinationsstelle für die Notfallseelsorge im Dekanatsbezirk wird von Diakon Marcus Hamacher betreut.

Kontakt: Telefonnummer: 09181 46256-124 - Telefax: 09181 46256-189 - E-Mail: marcus.hamacher@elkb.de

Wenn sie in einer akuten Notlage sind: Rufen Sie Hilfe über die Notrufnummer 112

Bei sonstigen persönlichen Problemen und Lebenskrisen können sie sich gerne an die Seelsorger ihrer Kirchengemeinde wenden oder auch bei der Telefonseelsorge:

0800 111 0111 -- 0800 111 0222 -- 116 123

Ihr Anruf ist kostenfrei