Aufstehen für verfolgte Christen

Noch nie in der Geschichte wurden so viele Menschen um ihres Glaubens willen bedrängt und verfolgt wie in unserer Zeit. Viele sind auf der Flucht oder hinter Stacheldraht in Gefängnissen und Straflagern eingesperrt. Das Licht der Kerze erinnert an Jesus Christus, der auch für sie "Licht der Welt" ist. Das Licht der Hoffnung in der Dunkelheit von Verfolgung und Leid.

Der Einsatz für alle notleidenden Menschen ist wichtig - unabhängig von Hautfarbe oder Religion. Doch dürfen wir auch die Christen unter ihnen nicht vergessen. Dazu dienen untenstehende Informationen: Als Anregung, aufzustehen und die Stimme für sie zu erheben - und auch für sie zu beten.
 

Neumarkter Friedensgebet

Herzliche Einladung zum Neumarkter Friedensgebet.
Fürbitte

  • für Krisen- und Kriegsgebiete
  • für benachteilgte Minderheiten (Religionsfreiheit)
  • für gesellschaftlichen Frieden in Deutschland/Europa

12. Nov. 2018: Evangelisches Zentrum (CVJM), 19 Uhr
3. Dez. 2018: "Fünf nach Fünf" Münster St. Johannes

Eine Initiative des "Ökumenischen Arbeitskreis für Religionsfreiheit" Neumarkt.

Aufruf: „Geben wir den verfolgten Christen eine Stimme!“

Einsatz für Religionsfreiheit – Hilfe für verfolgte Christen“ unter diesem Motto stand am Samstag die Kundgebung des Ökumenischen Arbeitskreises Religionsfreiheit Neumarkt. Die Trommlergruppe „sound of life“ aus Nürnberg-Fürth hatte diese vor dem Rathaus eindrucksvoll mitgestaltet. Nach der Begrüßung durch Dekanin Christiane Murner schilderten Menschenrechtsreferent Berthold Pelster von “Kirche in Not”, der äthiopische Pfarrer Dawit Tessega  und der aus Bagdad stammenden Pastor Bassam Nicula die Situation bedrängter und verfolgter Christen in muslimischen und in kommunistischen Ländern wie in Irak, Indonesien, Nigeria, Äthiopien/Eritrea und China. Wie sie übereinstimmend sagten, sind Verfolgung, Vertreibung, Gewalt und Todesgefahr Gründe für deren Flucht nach Europa. Gleichzeitig riefen sie zum solidarischen Einsatz für die unterdrückten und verfolgten Christen und zum Gebet für sie auf: „Das sind unsere Brüder und Schwestern! Ihr seid die Stimme derer, die keine Stimme haben!

Dank sagten sie dem Arbeitskreis Religionsfreiheit Neumarkt mit Pfarrer i. R. Ernst Herbert an der Spitze für die erhaltene finanzielle Unterstützung. Peter Bolz und Christine Emmerling verlasen die Namen der 30 schlimmsten Verfolgerländer angeführt von Nordkorea. Somalia und Ägypten.

Die Teilnehmer konnten sich an zwei Unterschriftaktionen beteiligen, einmal für Raif Badawi aus Saudi Arabien und für Patriarchen Antonios III. aus Eritrea. Sie stehen wegen Ihres Glaubens und ihres Engagement für Menschenrechte und Meinungsfreiheit seit Jahren hinter Gittern bzw. unter Hausarrest.Gemeinsam mit Pfarrvikar Joseph Dantas vom Münster St. Johannes sprachen die Teilnehmer abschließed ein Fürbittgebet und das „Vater unser“, zunächst in deutscher Sprache und anschließend jeder in seiner jeweiligen Muttersprache. (nsf)

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Jahresplanung

Der "Ökumenische Arbeitskreis Religionsfreiheit" in Neumarkt stellt seine Jahresplanung vor. Herzliche Einladung zu den ökumenischen Friedensgebeten, jeweils am ersten Montag des Monats um 19 Uhr abwechselnd in allen Neumarkter Kirchen und Freikirchen.

Jahresplanung 2018

Newsletter "Bedrängte und verfolgte Christen"

Verfolgerland oder ein Thema - erscheint monatlich.

Ausgabe 12.2018: "Jemen"
Ausgabe 11.2018: "Iran - Rechtsanwältin Sotoudeh und Pastor Nadarkhani"
Ausgabe 10.2018: "Irak immer noch sehr unsicher"

Stacheldrahtkerze

"Stacheldrahtkerze" - Symbol für weltweit verfolgte und bedrängte Christen; erscheint monatlich zwei mal, enthält Kurzmeldungen zur Fürbitte.

Ausgabe 15.11.2018
Ausgabe 01.11.2018
Ausgabe 15.10.2018  - Gefangene des Monats
Ausgabe 01.10.2018