Dekanat

Pfarrerin Katharina Thoma
Klinikseelsorge
Pfarrerin Katharina Thoma; Foto: Amthor

Anschrift & Kontakt

Klinikseelsorge


Klinikum Neumarkt • Nürnberger Straße 12 • 92318 Neumarkt
Unser Büro befindet sich im Erdgeschoß - Raum EC311 im Durchgang zur Kapelle.
Öffnungszeiten
Web: Klinikseelsorge

Klinikseelsorge

Klinikseelsorge in den Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf.

 

„Ich war krank und ihr habt mich besucht“ (Matthäus 25,36)

Jede Krankheit stellt das gewohnte Leben auf den Kopf. Noch stärker spürt man dies, wenn man für eine kürzere oder längere Zeit in einem Krankenhaus sein muss. Hoffnungen, Ängste und Fragen kommen auf, die Auseinandersetzung mit Krankheit und Leid lässt sich oft nicht vermeiden, und manchmal wird einem auch die Begrenzung des Lebens schmerzlich bewusst.

Sie müssen damit nicht alleine fertig werden! Eine hauptamtliche Fachkraft von evangelischer Seite steht Ihnen in der Krankenhauszeit gerne zur Seite.

Zum ökumenischen Seelsorge-Team gehören auch qualifizierte Ehrenamtliche. Sie führen regelmäßig Besuche auf den Stationen durch.

Wir kommen aber auch, auf Anfrage über das Klinikpersonal, gezielt zu Ihnen persönlich aufs Krankenzimmer, um Ihnen zuzuhören, gemeinsam zu beten, oder Abendmahl zu feiern. Im Gespräch kann man manchmal die eigenen Kraftquellen entdecken und Bestärkung im Glauben erfahren. Alles, was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht. Wir stehen nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch deren Angehörigen zur Verfügung.

Wir bieten Ihnen auch die Räume der Seelsorge zum Gespräch an, oder laden Sie ein, in der Kapelle zur Ruhe zu kommen, zu schweigen, oder ein Gebet zu sprechen.

Wir sind für Sie da!

 

Wir sind für Sie da

  • wenn Sie einen Menschen suchen, der Ihnen zuhört
  • wenn Sie Begleitung möchten bei Lebensfragen oder in Glaubenskrisen
  • wenn sie sich jemanden wünschen,  der bei Schmerzen, Trauer oder im Sterben da ist
  • wenn Sie mit einem Menschen reden wollen, weil schwierige Entscheidungen zu treffen sind

Wenn Sie es wünschen

  • bringen wir im Gebet gemeinsam mit Ihnen Ihre Situation vor Gott
  • feiern wir mit Ihnen die Krankenkommunion oder das Abendmahl
  • haben Sie die Gelegenheit zur Beichte
  • erhalten Sie die Krankensalbung
  • haben Sie die Möglichkeit zur persönlichen Segnung oder Salbung am Krankenbett

Unser Angebot gilt

  • Patientinnen und Patienten auf allen Stationen
  • Angehörigen, Verwandten, Freundinnen und Freunden, die Patientinnen oder Patienten begleiten und dabei das unterstützende Gespräch oder Zuhören suchen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums aus allen Arbeitsbereichen, die ein persönliches Seelsorgegespräch wünschen oder gemeinsam mit uns an Konzepten der ganzheitlichen Betreuung von kranken Menschen arbeiten wollen

Klinikseelsorge in der Abteilung für Palliativmedizin

 

Unser Angebot gilt für:

  • Patientinnen und Patienten 
  • deren Angehörige 
  • ist offen für alle Religionen und Weltanschauungen

Wir wollen:

  • absichtslos da sein   
    Ich bin der "Ich bin da" (Ex 3,14) 
  • ein offenes Ohr für Sie haben 
    Ich bin herabgestiegen und habe ihr Klagen gehört (Ex 3,8.9) 
  • Leid mitfühlen und mit aushalten
    Unter dem Kreuz standen ... (Joh 19,25) 
  • schwere Zeiten und Wege teilen und mitgehen    
    Brannte uns nicht das Herz als er mit uns ging und uns den Sinn erschloss (Lk 24,32) 
  • die Zuneigung des barmherzigen Gottes verkörpern  
    Wie eine Mutter sich ihrer Kinder erbarmt so erbarmt sich Gott über uns (Jes 66,13) 
  • gemeinsam nach nicht versiegenden Lebensquellen suchen   
    Wer durstig ist, der komme und empfange das Wasser des Lebens umsonst (Offb 22,17)

Konkret kann das heißen:

  • gemeinsam auf vergangenes Leben zurück blicken 
  • noch Belastendes ins Gespräch bringen 
  • Versöhnungsarbeit begleiten 
  • Hoffnungen und innere Stärken entdecken und entwickeln helfen 
  • den Glauben als Kraftquelle in Krisenzeiten (wieder) finden helfen 
  • miteinander all das im Gebet vor Gott bringen 
  • für Sie den Segen Gottes erbitten 
  • im Sterbeprozess mit unserer Gegenwart und/oder im Gebet da sein  
  • den Verstorbenen mit Gebet und Segen verabschieden 
  • auf Ihre konkreten religiösen Bedürfnisse eingehen

Evangelischer Gottesdienst in der Kapelle im Klinikum Neumarkt

Immer Sonntags um 19:00 Uhr.
Am letzten Sonntag im Monat und an Feiertagen jeweils mit Abendmahl.
Einmal monatlich als ökumenischer Gottesdienst.
Stets aktuell siehe unter Termine.

Alle Gottesdienste können auf Kanal 24 im Klinik-Fernsehen mitgefeiert werden.

Hauptamtliche Fachkräfte

Sie erreichen die Klinikseelsorge im Klinikum rund um die Uhr über das Personal der Stationen.
Gerne können Sie uns auch telefonisch oder über E-Mail ansprechen. Angaben entnehmen Sie bitte den Kontaktboxen auf dieser Seite.

Den Standort in einer Karte sehen Sie über unsere Seite Kapelle im Klinikum.
Erfahren Sie mehr über die Seite der Kliniken des Landkreises unter "Seelsorge". Dort finden Sie auch "Gedanken zum Logo".

Ehrenamtliche in der Seelsorge am Klinikum Neumarkt

Die Konzeption der ehrenamtlichen Seelsorgearbeit im Klinikum Neumarkt wird von der evangelischen und katholischen Seelsorge gemeinsam verantwortet und durchgeführt. Im Krankenhaus werden nicht nur Gemeindeglieder besucht, sondern Christen beider Konfessionen genauso wie Menschen, die der Kirche fernstehen.

Sie interessieren sich für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Klinikseelsorge?
Sprechen Sie mit uns. Kontaktdaten finden Sie hier...

Der ökumenische Besuchsdienst

Die Geschichte des Besuchsdienstes

Der ökumenische Besuchsdienst ist aus dem Besuchsdienst der evangelischen Kirchengemeinden hervorgegangen. Zur Unterstützung des evangelischen Gemeindepfarrers hatten sich schon in den 1980er Jahren evangelische Frauen zu diesem Dienst zusammengefunden. Sie besuchten die evangelischen Patienten aus dem „Landl“ und die in immer größerer Zahl aus Neumarkt im Klinikum. Inzwischen engagieren sich auch katholische Frauen und Männer in der Besuchsdienstarbeit. Es werden Patientinnen und Patienten unabhängig von ihrer Konfession oder Religion besucht.

Die Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Seelsorge und dem Klinikpersonal

Die Stationen des Krankenhauses sind den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern fest zugeteilt. Sie gehen einmal in der Woche auf ihre Station. Zumeist teilen sich zwei Ehrenamtliche die Zimmer einer Station auf. Die Mitglieder des Besuchsdienstes gehen in die Zimmer und fragen nach dem Befinden. Hilfreich ist es, von den Pflegerinnen und Pflegern zu erfahren, wem von den Patientinnen und Patienten ein seelsorgerlicher Besuch gut täte.

Die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder des Besuchsdienstes

Es gilt das Motto: Kein Dienst ohne Ausbildung! Damit die Mitglieder des Besuchsdienstes qualifizierte seelsorgerliche Gespräche führen können, erhalten sie auch eine Ausbildung. Regelmäßig findet ein Ausbildungskurs statt. Aber auch danach werden sie nicht alleine gelassen. Bei den monatlichen Treffen unter der Leitung eines katholischen und evangelischen Hauptamtlichen werden gesammelte Erfahrungen ausgetauscht und es wird an einem Thema gearbeitet. Absprachen und Terminvereinbarungen schließen die Treffen ab, an denen auch das Persönliche nicht zu kurz kommen soll. Alle hauptamtlichen Mitglieder der Klinikseelsorge stehen außerhalb der monatlichen Treffen für Fragen zur Verfügung.   

Unser Selbstverständnis

Als evangelische und katholische Christen sind wir im christlichen Glauben verwurzelt. In dieser Haltung treten wir an das Krankenbett der Patientinnen oder Patienten, unabhängig von deren Glaubenseinstellung oder Glaubenspraxis. Wenn wir den Eindruck haben, dass eine Offenheit für Glaubensfragen besteht, gehen wir gerne darauf ein. Uns liegt daran, dass die Patientinnen und Patienten spüren: Sie sind mit ihren Fragen und Sorgen nicht allein. Deshalb nehmen wir uns Zeit für sie.  Patientinnen und Patienten haben so die Möglichkeit, mit jemandem über das zu sprechen, was ihnen auf der Seele liegt. Das können Ängste der Krankheit gegenüber sein, aber auch die Sorge, wie es nach dem Krankenhausaufenthalt weitergehen soll.