So ermutigt Gott den Abraham, als der aufbricht in eine neue Lebensphase. Und so steht es auf der Einladung zu meiner Einführung am 1. März als Gemeindepfarrerin auf der 4. Pfarrstelle in Neumarkt.
Es ist ein guter Anfang: sich mit dem Zuspruch, gesegnet zu sein, und dem Auftrag, für andere ein Segen zu werden, gemeinsam auf den Weg machen zu können.
Ich freue mich darauf, die Kirchengemeinde mit ihren Angeboten und Sie und Euch persönlich kennenzulernen. Ich bin neugierig, wo und wie die Gemeinde ein Segen ist für die Menschen vor Ort, für unsere Gesellschaft und in unserer Welt - und wo wir uns neu herausgefordert sehen, durch unser Reden und Tun Stellung zu beziehen. Und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen. Dafür bringe ich einiges an Lebens- und Berufserfahrung mit:
Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder. In den letzten 19 Jahren war ich Gemeindepfarrerin in Feucht. Seit 2019 unterrichte ich zudem an der FOSBOS in Neumarkt. An Neumarkt habe ich auch aus meiner Kindheit viele gute Erinnerungen, als mein Vater hier Pfarrer war. Nach unserem Vikariat im Dekanat Pappenheim haben mein Mann Roland und ich 7 Jahre in Tansania gearbeitet. Über die Kirchengemeinde Vorra führte uns unser Weg dann nach Feucht, wo ich auch künftig bei meinem Mann im Pfarrhaus wohnen bleibe. Mein Büro ist aber im Evangelischen Zentrum.
Der Sonntag, auf den mein erster Arbeitstag fällt, heißt übrigens „Reminiscere“, auf Deutsch: „Gedenke“. So will ich mich und uns gemeinsam in den kommenden Jahren immer wieder an diesen Zuspruch und Auftrag erinnern:
Wir sind von Gott gesegnet und sollen und können ein Segen sein – mit Gottes Hilfe.
Ihre Pfarrerin
Iris Barbara Thie